Schlaf, Bewegung und Erholung
Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Zeit, in der du wirklich zur Ruhe kommst. Was davon hat in deinem Alltag Platz?
Warum Vorsorge nicht beim Blutbild aufhört.
Wir sprechen viel darüber, wie wir möglichst lange körperlich gesund bleiben. Psychische Verbundenheit, Beweglichkeit und Handlungsfähigkeit gehören ebenso zu einem langen, gesunden Leben.
Healthspan meint die Lebensjahre, die wir bei guter Gesundheit verbringen. Dazu gehört auch die psychische Gesundheit: Wie bleiben wir über die Jahre verbunden, beweglich und in der Lage, unser Leben mitzugestalten?
Die Weltgesundheitsorganisation versteht gesundes Altern umfassend. Dazu gehören mentale Fähigkeiten, das soziale und räumliche Umfeld und die Möglichkeit, weiterhin das zu tun, was einem wichtig ist.
Mit Mental Longevity meinen wir hier die Frage, was uns über viele Jahre psychisch gesund hält. Dazu gehören Beziehungen und Lebensbedingungen genauso wie Schlaf, Bewegung und Erholung. Und die Möglichkeit, früh Unterstützung zu bekommen, wenn sich etwas verändert.
Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Zeit, in der du wirklich zur Ruhe kommst. Was davon hat in deinem Alltag Platz?
Belastung gehört zum Leben. Kannst du danach wieder zur Ruhe kommen? Und lässt sich etwas verändern, wenn es zu viel wird?
Menschen, bei denen du dich zeigen kannst. Beziehungen, in denen Unterstützung, Konflikt und Reparatur möglich sind.
Das Gefühl, dass dein Alltag ungefähr zu deinen Werten passt und du an etwas beteiligt bist, das über bloßes Erledigen hinausgeht.
Früher merken, was Kraft kostet, wann genug ist und welche Bedürfnisse oder Konflikte Aufmerksamkeit brauchen.
Unterstützung als selbstverständlichen Teil normaler Gesundheitsvorsorge nutzen.
ErholungDas Wochenende reicht immer weniger.
KontaktDu ziehst dich zurück, obwohl dir Menschen guttun würden.
KopfEigentlich wäre Pause. Aber dein Denken läuft weiter.
GrenzenDu bemerkst erst später, dass etwas zu viel war.
FreudeWas dir wichtig ist, kommt im Alltag kaum noch vor.
Achtsamkeit kann helfen, Körperempfindungen, Gedanken und Stressreaktionen früher wahrzunehmen. Sie ist damit ein möglicher Baustein mentaler Vorsorge.
Schlaf, gute Beziehungen, faire Lebensbedingungen, medizinische Abklärung und professionelle Unterstützung bleiben ebenso wichtig. Achtsamkeit sollte dich näher an dein Erleben bringen, statt zur nächsten Leistungspflicht zu werden.
Zur Mentalen Vorsorge gehören eine Vorab-Selbsteinschätzung, ein persönliches Gespräch und ein verständliches Vorsorgeprofil. Nach etwa 90 Minuten weißt du besser, was stabil ist, wo du genauer hinschauen solltest und was du als Nächstes angehen möchtest.
Der Begriff ist noch nicht einheitlich definiert. Hier bezeichnet er die Frage, welche individuellen und sozialen Bedingungen psychische Gesundheit und Handlungsfähigkeit über die Lebensspanne unterstützen können.
Nein. Psychische Gesundheit lässt sich nicht vollständig kontrollieren und eine Vorsorge kann keine Erkrankungsfreiheit garantieren. Sie kann helfen, Veränderungen früher wahrzunehmen, Ressourcen zu stärken und passende Unterstützung rechtzeitig zu finden.
Unser Ansatz ist psychosoziale Beratung. Wir schauen auf deinen Alltag, deine Beziehungen und darauf, was sich verändern lässt. Supplement-Pakete, Anti-Aging-Protokolle und Verjüngungsversprechen gehören nicht zu unserem Angebot.
Sie kann dazugehören, besonders für Selbstwahrnehmung und Umgang mit Stress. Sie ist ein Baustein neben Schlaf, Beziehungen, Bewegung, Lebensbedingungen, Sinn und professioneller Hilfe, wenn diese nötig ist.
Grundlage dieser Einordnung sind unter anderem Informationen der WHO zu gesundem Altern, der WHO-Kommission zu sozialer Verbundenheit, des US National Institute on Aging und des österreichischen Gesundheitsportals zur psychischen Prävention.
Für die soziale Dimension wurden außerdem die österreichischen Spectra-Daten zu Longevity und gesundem Altern, die Studie zu Einsamkeit, sozialer Isolation und krankheitsfreier Lebenserwartung in Nature Communications, die Einordnung der Deutschen Longevity Gesellschaft zu sozialen Bindungen und psychischem Wohlbefinden sowie die österreichische GÖG-Initiative "True Connection – Gemeinsam statt einsam" herangezogen.
Diese Seite dient der Information und ersetzt keine medizinische, klinisch-psychologische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung.