Für Fachkräfte

Vorsorge sollte nicht erst dort beginnen, wo Behandlung notwendig wird.

Die Mentale Vorsorgeuntersuchung wird als strukturiertes Präventionsformat entwickelt, das Menschen früher erreicht und qualifizierte Fachkräfte verantwortungsvoll durchführen können.

Psychosoziale Beratung / LSBPsychologiePsychotherapieSozialarbeitangrenzende Gesundheitsberufe
Zwei Möglichkeiten

Weiterempfehlen – oder selbst durchführen.

01 · Weiterempfehlen

Ein niedrigschwelliger nächster Schritt.

Für Menschen, bei denen etwas Aufmerksamkeit verdient, die aber noch keinen Therapie- oder Diagnostikanlass sehen. Auch an Übergängen oder einfach als Vorsorge.

Die Mentale Vorsorge soll eine klare Schnittstelle sein: Wenn mehr nötig ist, wird passend weiterverwiesen.

02 · Selbst durchführen

Eine gemeinsame Methodik lernen.

Für qualifizierte Fachkräfte, die mentale Vorsorge mit definiertem Ablauf, Vorsorgeprofil und Empfehlungslogik in die eigene Praxis integrieren möchten.

Ein gemeinsamer Qualitätsrahmen

Eine Vorsorgeuntersuchung, die nachvollziehbar und verantwortungsvoll durchgeführt werden kann.

Definierter Ablauf

Vorab-Check, Gespräch, Einordnung, Profil, Empfehlung und optionaler Jahresvergleich.

Früher Zugang

Ein verständlicher Anlass zum Hinschauen – auch für Menschen, die sich sonst nicht als Zielgruppe psychologischer oder therapeutischer Angebote erleben.

Klare Grenzen

Was gehört in Vorsorge? Wann braucht es Diagnostik, Behandlung oder andere Expertise? Weitervermittlung ist Teil der Qualität.

Erste Einführungsschulungen

Das Verfahren kennenlernen.
Sicher und klar anwenden.

Kleine Gruppen, praxisnah und mit direkter Arbeit am Vorsorgeprofil, Gesprächsleitfaden und der Empfehlungslogik.

Frühjahr
Freitag, 30. April 2027
Einführungsschulung · kleine Gruppe
Herbst
Freitag, 8. Oktober 2027
Einführungsschulung · kleine Gruppe
⌂   Praxis Bernhard Reingruber, MSc · Bad Leonfelden, Oberösterreich
Inhalte

Was du lernen wirst.

01

Idee, Haltung und Qualitätsstandard

Was macht mentale Vorsorge zu etwas anderem als Coaching, Therapie oder einem Screening?

02

Instrumente und wissenschaftliche Grundlagen

Welche Kurzverfahren sinnvoll sind, welche Aussagekraft sie haben und wie ihre Ergebnisse eingeordnet werden.

03

Das strukturierte Vorsorgegespräch

Von Scores und Antworten zu einem Gespräch, das Kontext und Lebenssituation ernst nimmt.

04

Belastung × Kapazität × Ressourcen

Warum Symptomlast allein keine gute Landkarte für psychische Gesundheit ist.

05

Das Mentale Vorsorgeprofil

Ergebnisse verständlich visualisieren und so besprechen, dass sie Orientierung statt Etiketten erzeugen.

06

Empfehlung und Weitervermittlung

Klare Grenzen und saubere nächste Schritte.

Schulungen 2027

30. April oder 8. Oktober?

Die Termine stehen. Umfang und Teilnahmebedingungen werden vor der Ausschreibung transparent beschrieben. Interesse kann bereits unverbindlich vorgemerkt werden.