Die Mentale Vorsorge verbindet wissenschaftlich untersuchte Selbsteinschätzungen mit einem strukturierten Gespräch, einem verständlichen Vorsorgeprofil und einer klaren Empfehlungslogik.
Viele Belastungen werden nicht zuerst als „psychisches Problem“ erlebt. Sie zeigen sich als schlechter Schlaf, weniger Erholung, Gereiztheit, Rückzug, Grübeln, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, nur noch durch den Alltag zu kommen.
Zugänglichkeit ist Teil der Methodik: Das Format soll auch für Menschen verständlich sein, die sich sonst nicht als Zielgruppe eines psychologischen oder therapeutischen Angebots sehen würden.
Wo es fachlich sinnvoll ist, werden kurze, publizierte und wissenschaftlich untersuchte Verfahren eingesetzt. Eigene Fragen werden klar davon getrennt.
Zahlen allein sagen wenig. Deshalb werden Ergebnisse immer im Kontext von Alltag, Beziehungen, Übergängen und Ressourcen besprochen.
Belastung wird nicht mit Krankheit gleichgesetzt. Das Profil stellt Belastung, Kapazität, Ressourcen und Lebenssituation nebeneinander.
Das Ziel ist eine sinnvolle nächste Entscheidung: etwas beibehalten, etwas verändern oder genauer hinschauen lassen.
Der öffentliche Kurzcheck verdichtet zwölf eigene Vorsorgefragen. Er hat bewusst keinen klinischen Gesamtscore und keine Diagnoselogik. Die vollständige Vorsorge nutzt einen breiteren Fragebogen, standardisierte Verfahren dort, wo sie sinnvoll sind, und vor allem das persönliche Gespräch.
Die Balken im Kurzcheck spiegeln nur die eigenen Antworten wider. Sie behaupten nicht, wie jemand im Vergleich zur Bevölkerung „abschneidet“.
Eigene Fragen zu Selbstkontakt, Bedürfnissen, Unterstützung, Grenzen und Spielraum sind entwicklungsorientiert formuliert – nicht als NARM-Diagnostik.
Krisen- und Risikothemen gehören nicht in eine Marketing-Kostprobe. Sie brauchen einen definierten professionellen Prozess und werden im eigentlichen Verfahren separat behandelt.
Generative KI kann Informationen zugänglich machen und Reflexion unterstützen. Die Vorsorge ist deshalb nicht „gegen KI“. Sie ergänzt digitale Selbstreflexion um einen transparenten gesundheitlichen Rahmen, ein menschliches Gegenüber und verantwortete Empfehlungen.